Bei meinem zweiten Besuch in Garmisch-Partenkirchen bekam ich dann keine guten Neuigkeiten: meine beiden Hüften hatten sich in den letzten 5 Monaten so rasend schnell verschlechtert, dass ich nicht um eine Operation herum kam. Die Hüften taten weh, ich konnte also nicht weit laufen, und mit dem Anwinkeln der Beine, z.B. beim Sitzen, ging es auch sehr schlecht. Ich war am Boden zerstört; bis jetzt hatte ich noch nie davon gehört dass man mit einer Poly-Arthritis auch unter Umständen operiert werden müsste.
Am 1. April 1997 (kein April-Scherz ;-) ) macht man mir an beiden Hüften also gleichzeitig eine "Synovektomie". Dabei wird die Gelenkhaut, die entzündet ist, herausgeschnitten. Nach einiger Zeit wächst dann eine neue, nicht entzündete Gelenkhaut nach. Um die Hüftegelenke nach der Operation zu schonen, muss man 8 Wochen mit Krücken laufen.
Nach dieser Operation ging es dann für 5 Wochen zur Reha nach Garmisch. Dort wurde nach und nach die Beweglichkeit wieder hergestellt. Endlich konnte ich wieder richtig laufen und sitzen.
Jedoch hielt die Freude über meine neue Beweglichkeit nicht sehr lange an.
Sternchen
28 August 2006
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