Ich vergleiche den Verlauf meiner Krankheit immer ein bisschen mit einer Achterbahnfahrt.Es geht bergauf, es geht bergab, und meist weiss man nicht was als nächstes kommt. Oft geht es auch so schnell bergab, man war gar nicht darauf vorbereitet und man hat Schwierigkeiten sich wieder zu fangen. Man hat aber auch Strecken, wo nichts passiert, das heisst es geht einfach nur flach geradeaus, ohne auf und ab. Diesen Strecken können positiv wie auf negativ sein. Wenn man eine Bergfahrt hinter sich hat und sich gut fühlt, ist es schön sich mal eine gewisse Zeit gut in seinem Körper zu fühlen. Nach einer Talfahrt allerdings fühlt man sich nicht super und möchte nur aus diesem Tal heraus. Im Allgemeinen wünscht man sich lieber Bergfahrten als Talfahrten, nur leider kann man dies nicht selbst bestimmen.
Natürlich weiss man nie, was als nächstes passieren kann. Es kann lange gerade gehen, es kann aber auch bergauf oder bergab gehen.
Ich bin zur Zeit auf einer geraden Ebene nach einer Bergfahrt, fühle mich also gut im Moment.
Aber nicht nur mein Körper fährt Achterbahn, meine Gefühle fahren meistens mit. Wenn es mir schlecht geht, komme ich viel schneller ins Grübeln als wenn es mir gut geht.
Aber über diese Grübelei werde ich in einem späteren Post ausführlicher erzählen.
Sternchen


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