Ich habe mich eben gegen die Grippe (Influenza) impfen lassen. Ich mache dies jetzt schon seit Jahren, einfach um vor der "richtigen" Grippe geschützt zu sein, den mit all den Medikamenten die ich nehme, bin ich anfälliger für Krankheiten und Infekte können schlimmer verlaufen.
Die Medikamente die ich als Basis nehme, sind sogenannte "Immunsuppressiva", das heisst, sie unterdrücken die Überfunktion des Immunsystems, die eigentliche Ursache des Rheumas (siehe Post "Was ist das eigentlich?"). Da das Immunsystem somit geschwächt wird, wird man anfälliger für Krankheiten. Ich persönlich kann allerdings nicht sagen, dass ich, seit ich Rheuma habe, häufiger krank bin. Ich war noch nie sehr anfällig, und das hat sich jetzt auch nicht sehr viel geändert. Aber das betrifft nur mich persönlich, viele Rheumapatienten werden viel schneller krank, oft verläuft der Infekt auch schwerer als bei gesunden Menschen.
Grippeschutzimpfungen werden immer wieder heftigs diskutiert, ob sie gut für Rheumatiker sind oder nicht. Manche sagen, es wäre nicht empfehlentswert, andere legen einem heftigst ans Herz sich impfen zu lassen. Bis jetzt habe ich persönlich noch nie, wie man oft hört, einen Schub nach einer Grippeschutzimpfung bekommen und hoffe es in Zukunft auch nicht zu bekommen. Vertragen habe ich sie also immer gut. Also lasse ich mich lieber impfen als mit einer schweren Krankheit wie der Grippe geplagt zu sein.
16 November 2006
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